
Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger fordert kräftige Lohnsteigerungen von mindestens drei Prozent. Dagegen warnt Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt vor zu hohen Forderungen der Gewerkschaften in den kommenden Tarifrunden.
Richtig ist, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung irgend wann auch in der Haushaltskasse der Arbeitnehmer bemerkbar machen muss. Es ist aber ein Denkfehler, dass nun der in hoch technischen Industrien erwirtschaftete Aufschwung allein den dort Tätigen als Lohnerhöhung zufließen muss.
tteilung 6 / 2010Risikofreudige Senioren, zurückhaltende Junioren - wer arbeitet besser?
Wenn Arbeitnehmer in die Jahre kommen, verlieren sie den Spaß (und die Befähigung) zum Wettbewerb. Sie' gehen auch weniger Risiken ein und werden infolge ihrer möglicherweise angegriffenen Gesundheit selbst zum Risiko. Soweit das Vorurteil.
In einer gemeinsamen Studie stellten die Universitäten Santa Barbara, Kalifornien, und Lyon, Frankreich, fest: großer Quatsch
Arbeitssenioren (50 +) gehen demnach wesentlich risikofreudiger und wettbewerbswilliger an ihre Aufgaben heran als Arbeitsjunioren (unter 30). Die Erfahrung hat die Alten gelehrt, was machbar ist und was nicht. Ideal für ein gutes Arbeitsklima aber sei, betont die Studie, eine ausgewogene Mischung aus Jung und Alt. 
Andreas Pinkwart Die Bundeskabinett hat am Mittwoch beschlossen, den gesamten staatlichen Anteil der geplanten Stipendien zu übernehmen. FDP-Bundesvize Andreas Pinkwart begrüßt die Entscheidung. Nun sei der Einstieg in ein privat-öffentliches Stipendienwesen geschafft. "Damit kann der Aufbau einer zweiten Säule der Studienfinanzierung beginnen, um noch mehr begabte junge Menschen für ein Studium zu gewinnen", so Pinkwart.