23.01.2009
Rente mit 67: Mutlose Flickschusterei und Unehrlichkeit
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Die große Koalition hat im Februar 2006 beschlossen den Plan umsetzen, das Renteneintrittsalter auf 67anzuheben und zwar schneller als im Koalitionsvertrag der Großen Koalition niedergelegt, dort war noch
von einer stufenweise Anhebung um einen Monat pro Jahr ab 2012 die Rede, so dass im Jahre 2035 das
Renteneintrittsalter bei 67 gelegen hätte. Nun soll zwar immer noch vom Jahr 2012 an die Regelaltersgrenze
jährlich um einen Monat angehoben werden, dann aber ab 2024 um jeweils zwei Monate pro Jahr. Das
Renteneintrittsalter 67 wird folglich 6 Jahre früher, schon um 2029, erreicht. Die 1959 Geborenen müssen
bereits bis 66 arbeiten; wer nach 1963 geboren ist, bekommt die volle gesetzliche Rente erst, wenn er 67 ist.
Dadurch will die Bundesregierung die Rentenkassen entlasten, den Beitragssatz unter 20 % und den
Bundeszuschuss stabil halten.
